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Engpass an Schweizer Rindfleisch

Für kurze Zeit teilweise Rindfleisch aus Österreich

Laut der landwirtschaftlichen Strukturerhebung des Bundesamtes für Statistik haben im letzten Jahr weitere 643 Schweizer Bauern ihren Betrieb eingestellt und der Milchkuhbestand ist in Folge weiter gesunken. Dies führt zu einem erneuten Engpass an Schweizer Rindfleisch auf dem Markt. Vor diesem Hintergrund sieht sich McDonald’s Schweiz veranlasst, einen Teil seines Bedarfs an Rindfleisch für ca. 15 Wochen via Bell aus Österreich zu ergänzen. Bei normaler Marktsituation setzt McDonald’s seit Jahren auf Schweizer Rindfleisch aus Haltung mit regelmässigem Auslauf ins Freie.

«Wir haben auch im letzten Jahr 86 Prozent unserer Zutaten wegen der Qualität und des Geschmacks von Schweizer Lieferanten bezogen», erklärt Rainer Rufer, Head of Department Supply Chain von McDonald’s Schweiz. Wie im letzten Sommer reicht aktuell das Schweizer Rindfleisch für die Selbstversorgung hierzulande nicht aus und entsprechend wird zurzeit generell Rindfleisch zur Marktabdeckung importiert. «Aufgrund der aktuellen Marktsituation ergänzen wir ab Juni via Bell für einen begrenzten Zeitraum von ca. 15 Wochen unseren Bedarf teilweise mit Rindfleisch aus Österreich. Dies entspricht 10 Prozent des Jahresvolumens an Rindfleisch, die anderen 90 Prozent beziehen wir weiter aus dem Inland», erläutert Rainer Rufer.

Teilweise österreichisches Rindfleisch für 15 Wochen

«Da die Tierschutzstandards in Österreich höher als in der EU und ähnlich wie das Schweizer Gesetz sind, haben wir uns bewusst wieder für diese temporäre Alternative entscheiden», erklärt Rainer Rufer. Das Rindfleisch wird in Tierhälften aus Österreich eingeführt, von Bell in Oensingen (SO) verarbeitet und ergänzend zum Schweizer Rindfleisch bei der Herstellung der Hackfleischplätzchen eingesetzt. Die Rückverfolgbarkeit ist zu 100 Prozent gewährleistet und die Hackfleischplätzchen durchlaufen in der Produktion weiterhin 80 Prüfkriterien. Diese Plätzchen werden für Hamburger, Cheeseburger und Big Mac verwendet und die Herkunft wie bisher transparent deklariert.

70 Prozent Fleisch von RAUS-Kühen

2017 hat McDonald’s Schweiz 4’450 Tonnen Rindfleisch eingekauft, wobei mehr als 70 Prozent von Kühen stammten, die nach dem RAUS-Standard mit regelmässigem Auslauf ins Freie gehalten wurden. Zusätzlich zum regulären Marktpreis bezahlt McDonald’s den Bauern für den RAUS-Standard, der sich deutlich von den Anforderungen der Schweizerischen Tierschutzgesetzgebung abhebt, eine Prämie pro Tier. «Wir sind stolz, dass 8’000 Schweizer Bauern jedes Jahr Rindfleisch für unseren Big Mac liefern», fügt Rainer Rufer an.

Mehr Infos zur Landwirtschaftlichen Strukturerhebung 2017

Weitere Informationen erhalten Sie bei: 
McDonald’s Schweiz, Deborah Murith, Corporate Relations Manager 
Tel. 021 631 12 30, E-Mail deborah.murith@ch.mcd.com 
www.mcdonalds.ch/mediakit, Twitter: @McDSchweiz